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Speicherung auf externem Dateiserver / Flash-Medium

Inhaltsverzeichnis
Speicherung auf externem Dateiserver / Flash-Medium
Überblick der Speichermethoden
Die Speichermethoden im Detail − Konfiguration/Update, Speicherstruktur, Wartung, Best Practices
RAM-Speicherung mit Ringpuffer
Speicherung in Ordner-/Dateistruktur auf Dateiserver
Speicherung auf Flash-Medium
Speicherung auf Flash-Medium mit zusätzlicher MxFFS-Archivierung auf Dateiserver/USB-Datenträger
Speicherung in MxFFS-Archiv mit SD-Karte als Ausfallpuffer
Weitere Informationen zur Speicherung
Formatieren von Flash-Medien für die Speicherung mit MxFFS − Schritte und Optionen
Einstellen der Speicherbegrenzungen
Externe Protokollierung (bei Dateiserver-Speicherung)
Prüfen der Speicherung auf dem externen Dateiserver
Ereignisprotokoll
Einrichten eines SMB/CIFS-Dateiservers − serverseitige Konfiguration
Einrichten eines NFS-Dateiservers − serverseitige Konfiguration
Updates, Wartungsarbeiten und Best Practices zu MxFFS-Archiven
Austauschen von Flash-Medien bei aktivierter MxFFS-Archivierung
Maßnahmen bei einem Dateiserver-Ausfall in Verbindung mit MxFFS-Archivierung
Änderung der Größe eines MxFFS-Archivs

Überblick der Speichermethoden

Die Kamera speichert ihre Aufzeichnungen zunächst immer in einem begrenzten Bereich des internen Arbeitsspeichers (RAM); nach einem Neustart der Kamera sind diese Daten wieder gelöscht. Durch die Auswahl eines geeigneten Primärziels im Dialog Speicherung auf externem Dateiserver / Flash-Medium legen Sie fest, wo die Kamera ihre Aufzeichnungen dauerhaft speichert. Nach dem Primärziel legen Sie anschließend die weiteren Optionen wie Speicherformat, Dateiserver, zusätzliches Speicherarchiv, Speichergröße, Zeitbeschränkungen usw. fest. Insgesamt stehen eine Reihe verschiedener Speichermethoden zur Verfügung, die zuerst im Überblick und dann einzeln genauer beschrieben werden.

Hinweise

  • Öffnen Sie den Dialog Aufzeichnung, um zu konfigurieren, wann und wie die Kamera ihre Aufzeichnungen speichert (Scharfschaltung, Wochenprogramm, Aufzeichnungsmodus etc.).

  • Klicken Sie auf Mehr am Ende des Dialogs, um sämtliche Optionen zu sehen.

Bezeichnung

Primärziel

MxFFS-Archivziel

Beschreibung

RAM-Speicherung mit Ringpuffer

  • Deaktiviert

(Nicht verfügbar)

Die Daten werden nur in einem begrenzten Teil des flüchtigen Arbeitsspeichers gespeichert (< 200 MB). Nach einem Neustart der Kamera sind die zuvor gespeicherten Daten nicht nehr vorhanden.

Die Verwendung dieser Speichermethode wird nicht empfohlen!

Speicherung in Ordner-/Dateistruktur auf Dateiserver

  • NFS-Dateiserver (meist Linux-/UNIX-basierte Server oder NAS-Systeme)

  • SMB/CIFS-Dateiserver (meist Windows-basierte Server oder NAS-Systeme, auch OS X/macOS kann verwendet werden)

(Nicht verfügbar)

Die Daten werden in einer Ordner-/Dateistruktur gespeichert.

Datenzugriff von MxManagementCenter aus
  • Indirekt über die Kamera

  • Per direktem Zugriff auf den Dateiserver

Vorteile
  • Die Speicherstruktur ist einfach. Im Bedarfsfall können die Dateien (JPEG-Dateien E0000n.jpg, MxPEG-Clips M0000n.jpg mit Video- und Audiodaten) zu einzelnen Aufzeichnungsbereichen direkt geöffnet, kopiert und weiterverarbeitet werden.

  • Der direkte Datenzugriff im MxManagementCenter ist einfach und schnell.

Nachteile
  • Bei einem Dateiserver-Ausfall findet keine Aufzeichnung statt.

  • Die große Anzahl der angelegten Ordner und Dateien erzeugt eine relativ hohe Last auf dem Server.

Speicherung auf Flash-Medium

  • USB-Stick / Flash-SSD (an den USB-Port der Kamera angeschlossen)

  • SD-Flash-Karte (im microSD-Slot der Kamera; Werkseinstellung)

  • Deaktiviert (Werkseinstellung)

Die Daten werden auf dem zuvor durch die Kamera formatierten Flash-Medium im MxFFS-Format gespeichert.

Datenzugriff von MxManagementCenter aus
  • Nur indirekt über die Kamera

Tipp

Wird das Flash-Medium an einen Computer mit installiertem MxControlCenter angeschlossen bzw. eingelegt, können die Daten mit MxControlCenter wiedergegeben oder exportiert werden (ab Version 2.5.4.5).

Vorteile
  • Es wird kein zusätzlicher Dateiserver benötigt.

  • Die Daten sind vor Manipulationen geschützt.

Nachteile
  • Flash-Medien haben eine deutlich kleinere Kapazität als Dateiserver und sind fehleranfälliger.

  • Der direkte Zugriff auf die Daten ist umständlich und kann derzeit nur mit dem MxControlCenter (ab 2.5.4.5) durchgeführt werden.

  • Der indirekte Datenzugriff über die Kamera ist langsamer als der direkte Dateiserver-Zugriff und belastet die Kamera.

Speicherung auf Flash-Medium mit zusätzlicher MxFFS-Archivierung auf Dateiserver/USB-Datenträger

  • USB-Stick / Flash-SSD (an den USB-Port der Kamera angeschlossen)

  • SD-Flash-Karte (im microSD-Slot der Kamera)

  • SMB/CIFS-Dateiserver

  • NFS-Dateiserver

  • USB

Die Daten werden zuerst auf dem konfigurierten Flash-Medium gespeichert und zusätzlich auf einen Dateiserver oder ein USB-Datenträger in ein größeres MxFFS-Archiv kopiert.

Datenzugriff von MxManagementCenter aus
  • Indirekt über die Kamera auf den Dateiserver

  • Indirekt über die Kamera auf den USB-Datenträger

  • Per direktem Zugriff auf den Dateiserver

Vorteile
  • Auch bei einem Dateiserver-Ausfall gehen keine Daten verloren, es sei denn, der Dateiserver fällt so lange aus, dass das Flash-Medium während des Ausfalls komplett überschrieben wird (in diesem Fall werden ältere Aufzeichnungen gelöscht).

  • Auch während eines Dateiserver-Ausfalls kann auf die neuesten Daten des Flash-Mediums über die Kamera zugegriffen werden.

  • Beim Schreiben des Archivs entsteht weniger Last auf dem Dateiserver als mit der Ordner-/Dateistruktur.

  • Die Daten sind vor Manipulationen geschützt.

Nachteile
  • Das Flash-Medium wird durch die zusätzlichen Schreibzugriffe belastet und kann, je nach verwendetem Medium und Datenrate beim Schreiben, im Laufe der Zeit ausfallen. In diesem Fall werden auch keine Daten mehr im Archiv gespeichert.

Speicherung in MxFFS-Archiv mit SD-Karte als Ausfallpuffer

  • Gepuffertes MxFFS-Archiv

  • SMB/CIFS-Dateiserver

  • NFS-Dateiserver

Die Daten werden direkt in ein MxFFS-Archiv auf einem Dateiserver gespeichert. Nur bei einem Dateiserver-Ausfall oder Verbindungsproblemen werden die Daten zuerst auf die kamerainterne SD-Karte geschrieben und anschließend in das MxFFS-Archiv übertragen.

Datenzugriff von MxManagementCenter aus
  • Indirekt über die Kamera

  • Per direktem Zugriff auf den Dateiserver

Vorteile
  • Auch bei einem Dateiserver-Ausfall gehen keine Daten verloren, es sei denn, der Dateiserver fällt so lange aus, dass das Flash-Medium während des Ausfalls komplett überschrieben wird (in diesem Fall werden ältere Aufzeichnungen gelöscht).

  • Beim Schreiben des Archivs entsteht weniger Last auf dem Dateiserver als mit der Ordner-/Dateistruktur.

  • Die kamerainterne SD-Karte wird nicht nennenswert belastet.

  • Die Daten sind vor Manipulationen geschützt.

Nachteile
  • Bei einem Dateiserver-Ausfall werden nicht sofort alle Daten auf die SD-Karte gesichert, da die Erkennung des Ausfalls erst zuverlässig erfolgt sein muss.

  • Während eines Dateiserver-Ausfalls kann nicht über die Kamera auf den Inhalt der kamerainternen SD-Karte zugegriffen werden. Dies ist erst wieder möglich, nachdem die Daten ins Archiv übertragen wurden.

Hinweise

  • Öffnen Sie den Dialog Aufzeichnung, um zu konfigurieren, wann und wie die Kamera ihre Aufzeichnungen speichert (Scharfschaltung, Wochenprogramm, Aufzeichnungsmodus etc.).

  • Klicken Sie auf Mehr am Ende des Dialogs, um sämtliche Optionen zu sehen.

Die Speichermethoden im Detail − Konfiguration/Update, Speicherstruktur, Wartung, Best Practices

RAM-Speicherung mit Ringpuffer

Die Kamera speichert ihre Daten zunächst immer in einem Ringpuffer in einem begrenzten Bereich des internen Arbeitsspeichers (RAM, < 200 MB). In einem Ringpuffer werden die jeweils ältesten Bilder überschrieben, wenn der zugewiesene Speicherplatz erschöpft ist.

Wird als Primärziel Deaktiviert gewählt, findet darüber hinaus keine weitere Speicherung statt und die Daten sind nach einem Neustart der Kamera nicht mehr verfügbar. Aufgrund des geringen Speichervolumens im RAM und der Flüchtigkeit der Daten nach einem Neustart oder Stromausfall wird diese Speichermethode nicht empfohlen. Sie kann allerdings zu Testzwecken z. B. während der Systemeinrichtung verwendet werden.

Speicherung in Ordner-/Dateistruktur auf Dateiserver

Beschreibung

  • Bei dieser Speichermethode werden die Daten aus dem Ringpuffer des Arbeitsspeichers (RAM) auf einen konfigurierten Dateiserver kopiert.

  • Genau wie im Arbeitsspeicher (RAM) sind die Daten auf dem Dateiserver ebenfalls als Ringpuffer organisiert, d. h. wenn der zur Verfügung stehende Speicherplatz erschöpft ist, werden jeweils die ältesten Aufzeichnungsdaten gelöscht und durch neue überschrieben.

  • Die Daten werden in einer spezifischen Ordner-/Dateistruktur gespeichert: Die "Aufzeichnungsequenzen" werden dabei in einer zweistufigen Ordnerstruktur gespeichert, bei der die beiden Ordnernamen zusammen der Nummer der jeweiligen Sequenz entsprechen. Alle gespeicherten Dateien (JPEG-Dateien E0000n.jpg, MxPEG-Clips M0000n.jpg mit Video- und Audiodaten) sind direkt per Datei-Browser des verwendeten Computers zugreifbar.

  • Bei einem Ausfall des Dateiservers können nur sehr kurze Zeiten überbrückt werden, nämlich solange, bis der Ringpuffer im RAM rundgelaufen ist.

  • Für die Speicherung auf einem Dateiserver wird dabei serverseitig keine zusätzliche Software benötigt.

  • Der Zugriff auf die Daten vom MxManagementCenter (MxMC) aus kann entweder indirekt über die Kamera oder durch direkten Zugriff auf den Dateiserver erfolgen.

Konfiguration

Wählen Sie im Abschnitt Speicherziel als Primärziel einen der folgenden Einträge aus:

  • SMB/CIFS-Dateiserver (meist Windows-basierte Server oder NAS-Systeme, auch OS X/macOS kann verwendet werden)

  • NFS-Dateiserver (meist Linux-/UNIX-basierte Server oder NAS-Systeme)

Achtung

Die Kamera erzeugt im vorgesehenen Verzeichnis auf dem Speicherziel einen Pfadnamen, der sich aus der Werks-IP-Adresse der Kamera ergibt (Punkte werden durch Unterstriche ersetzt). Dieser Pfad enthält die Audio-/Videodaten und verschiedene andere Dateien, die zur einwandfreien Verwaltung und Wiedergabe der Videodaten auf dem Speicherziel erforderlich sind.

Stellen Sie durch entsprechende Vergabe von Rechten auf dem vorgesehenen Verzeichnis für die Kameras sicher, dass die Kamerapfade oder deren Inhalte nicht manipuliert werden können.

Speicherung auf SMB/CIFS-Dateiservern − kameraseitige Konfiguration

Bei der Speicherung auf Windows-Computern verwendet die Kamera eine Windows-Freigabe auf einem Computer. Zu diesem Zweck können auf dem Dateiserver nicht nur die Produkte der Windows Server-Familie, sondern auch Windows Professional-Produkte verwendet werden; allerdings ist die Anzahl der Verbindungen, die eine Windows-Workstation bedienen kann, begrenzt.

Hinweise

  • MOBOTIX leistet keine Unterstützung für die serverseitige Konfiguration des Windows-Computers.

  • Die Windows "Home"-Produkte werden nicht unterstützt und sollten, ebenso wie Windows 2000 und Windows XP, keinesfalls eingesetzt werden.

Parameter

Beschreibung

Primärziel

Aktivieren Sie die Option SMB/CIFS-Dateiserver. Die für SMB/CIFS relevanten Felder können jetzt ausgefüllt werden.

Die Kamera kann sich nicht nur mit den lokalen Benutzerdaten an einem Windows-Computer anmelden, sondern auch Windows-Domänen und Active Directory Services nutzen.

Dateiserver (IP)

Geben Sie die IP-Adresse oder den Namen des Dateiservers ein. Der Dateiserver muss für die Kamera im lokalen Netz erreichbar sein.

Verzeichnis/Freigabe

Geben Sie den Freigabenamen ein, den Sie bei der serverseitigen Konfiguration vergeben haben (Beispiel: mxdata), nicht das Verzeichnis oder den absoluten Pfad.

Benutzername

Geben Sie den Benutzernamen ein, mit dem sich die Kamera beim Server anmeldet (Beispiel: mxcam).

Die Kamera kann sich nicht nur mit den lokalen Benutzerdaten an einem Windows-Computer anmelden, sondern auch Windows-Domänen und Active Directory Services nutzen.

Passwort

Geben Sie das Passwort ein, das Sie für den Benutzernamen vergeben haben.

NTLM-Modus

Legen Sie hier fest, ob die Kamera NTLM oder NTLMv2 zur Windows-Authentifizierung verwenden soll.

Mit dem Dateiserver-Test können Sie die Einstellungen des Servers auf Korrektheit prüfen. Klicken Sie auf Test starten, um die Erreichbarkeit und den Zugriff auf den Dateiserver zu testen.

Achtung

  • Legen Sie auf jeden Fall eine oder mehrere der für die auswählten Speicherziele angebotenen Speicherbegrenzungen fest. So können Sie verhindern, dass der auf dem verwendeten Speicherziel zur Verfügung stehende Speicherplatz erschöpft ist und die Kamera die Speicherung ungewollt beendet.

  • Verwenden Sie die integrierten Überwachungsfunktionen der Kamera und die Möglichkeiten zur Alarmierung, um bei einem Dateiserver-Ausfall die entsprechende Gegenmaßnahmen treffen zu können. Die Konfiguration dieser Überwachung erfolgt in Admin Menu > Speicherung > Speicherausfall-Überwachung.

Klicken Sie auf Setzen und speichern Sie die Konfiguration der Kamera, indem Sie auf Schließen klicken und die Abfrage mit OK beantworten. Starten Sie die Kamera anschließend neu (Admin Menu > Neustart der Kamera).

Kehren Sie jetzt in diesen Dialog zurück und kontrollieren Sie, ob die Aufzeichnung funktioniert, wie unter Prüfen der Speicherung auf dem externen Dateiserver beschrieben!

Hinweis

Es ist nicht nötig, dieses Hilfefenster zu schließen, wenn die Kamera neu startet. Ist die Kamera wieder verfügbar, kann dieses Hilfefenster wie gewohnt weiterverwendet werden.

Speicherung auf NFS-Dateiservern − kameraseitige Konfiguration

Bei der Speicherung auf Linux/UNIX-Dateiservern verwendet die Kamera NFS (Network File System) und nutzt das auf dem Server (meist in /etc/exports) freigegebene Verzeichnis als eingebundenes Dateisystem.

Parameter

Beschreibung

Primärziel

Aktivieren Sie die Option NFS-Dateiserver. Die für NFS relevanten Felder können jetzt ausgefüllt werden.

Dateiserver (IP)

Geben Sie die IP-Adresse oder den Namen des Dateiservers ein. Der Dateiserver muss für die Kamera im lokalen Netz erreichbar sein.

Verzeichnis/Freigabe

Geben Sie den absoluten Pfad zu dem Verzeichnis auf dem Server ein, das von der Kamera verwendet werden soll (Beispiel: /mxdata).

Stellen Sie sicher, dass dieses Verzeichnis existiert und dass die Berechtigungen korrekt vergeben sind.

UID und GID

Diese Option ist nur sichtbar, wenn zuvor auf den Button Mehr geklickt wurde. Tragen Sie die Benutzerkennung des schreibberechtigten Benutzers ein:

  • UID = Benutzernummer

  • GID = Gruppennummer

Wenn Sie die voreingestellten Werte verwenden, prüfen Sie, ob ein Benutzer mit der entsprechenden Benutzerkennung existiert und ob dieser Benutzer Schreibrechte für das Verzeichnis besitzt.

Mit dem Dateiserver-Test können Sie die Einstellungen des Servers auf Korrektheit prüfen. Klicken Sie auf Test starten, um die Erreichbarkeit und den Zugriff auf den Dateiserver zu testen.

Achtung

  • Legen Sie auf jeden Fall eine oder mehrere der für die auswählten Speicherziele angebotenen Speicherbegrenzungen fest. So können Sie verhindern, dass der auf dem verwendeten Speicherziel zur Verfügung stehende Speicherplatz erschöpft ist und die Kamera die Speicherung ungewollt beendet.

  • Verwenden Sie die integrierten Überwachungsfunktionen der Kamera und die Möglichkeiten zur Alarmierung, um bei einem Dateiserver-Ausfall die entsprechende Gegenmaßnahmen treffen zu können. Die Konfiguration dieser Überwachung erfolgt in Admin Menu > Speicherung > Speicherausfall-Überwachung.

Klicken Sie auf Setzen und speichern Sie die Konfiguration der Kamera, indem Sie auf Schließen klicken und die Abfrage mit OK beantworten. Starten Sie die Kamera anschließend neu (Admin Menu > Neustart der Kamera).

Kehren Sie jetzt in diesen Dialog zurück und kontrollieren Sie, ob die Aufzeichnung funktioniert, wie unter Prüfen der Speicherung auf dem externen Dateiserver beschrieben!

Hinweis

Es ist nicht nötig, dieses Hilfefenster zu schließen, wenn die Kamera neu startet. Ist die Kamera wieder verfügbar, kann dieses Hilfefenster wie gewohnt weiterverwendet werden.

Speicherung auf Flash-Medium

Beschreibung

  • Bei dieser Speichermethode werden die Daten auf einem kamerainternen SD-Karte oder einem per USB angeschlossenem Flash-Medium gespeichert.

  • Genau wie im Arbeitsspeicher (RAM) der Kamera sind die Daten auf dem Flash-Medium ebenfalls als Ringpuffer organisiert, d. h. wenn der Speicherplatz des Flash-Mediums erschöpft ist, werden die jeweils ältesten Aufzeichnungsdaten gelöscht und durch neue überschrieben. Das Flash-Medium ist dann "rundgelaufen".

  • Die Ablage der Daten erfolgt hier intern im MxFFS-Format.

  • Bei einem Ausfall des Flash-Mediums werden keine Daten mehr aufgezeichnet.

  • Der Zugriff auf die Daten vom MxManagementCenter aus erfolgt indirekt über die Kamera.

Tipp

Wird das Flash-Medium an einen Computer mit installiertem MxControlCenter angeschlossen bzw. eingelegt, können die Daten mit MxControlCenter wiedergegeben oder exportiert werden (ab Version 2.5.4.5).

Konfiguration

Der Dialog Speicherung auf externem Dateiserver / Flash-Medium bietet im Abschnitt Speicherziel > Primärziel die Möglichkeit an, Ereignisse auf Flash-Medien zu speichern:

  • USB-Stick / Flash-SSD (an den USB-Port der Kamera angeschlossen)

  • Externe USB-Festplatte (an den USB-Port der Kamera angeschlossen)

  • SD-Flash-Karte (im microSD-Slot der Kamera)

Hinweis

Ab Werk ist die Kamera bereits mit einer für MxFFS formatierten SD-Karte ausgestattet und die Aufzeichnung kann direkt aktiviert werden. Falls diese Karte durch eine andere Karte ersetzt oder ein per USB angeschlossenes Flash-Medium für die Speicherung verwendet werden soll, muss das neue Flash-Medium zuerst formatiert werden (siehe Abschnitt Formatieren von Flash-Medien für die Speicherung mit MxFFS − Schritte und Optionen.

Das hierbei verwendete Dateisystem MxFFS (kurz für MOBOTIX Flash File System) ist für professionelle Anwendungsszenarien ausgelegt, die eine hohe Datenlast über lange Zeiträume erzeugen. Dieses Aufzeichnungsformat wurde besonders im Hinblick auf die beiden folgenden Eigenschaften entwickelt, die für sicherheitsrelevante Anwendungen unabdingbar sind:

  1. Kontrollierte Abnutzung der Flash-Zellen: Da Flash-Medien nur eine begrenzte (aber trotzdem große) Anzahl an Schreibvorgängen erlauben, wurde besonderer Wert darauf gelegt, den Speicherplatz des Flash-Mediums gleichmäßig zu beschreiben und auf diese Weise die Lebensdauer des Speichers zu maximieren.

  2. Fehlertoleranz: Wenn die Integrität der Daten auf dem Medium beeinträchtigt wird, etwa durch Stromausfall oder durch Fehlbedienung wie z. B. das Abziehen eines USB-Sticks ohne vorherige Deaktivierung im Dialog Hardware-Erweiterungen verwalten, bleibt der entstehende Schaden auf dem Medium lokal und relativ eng begrenzt. Statt also den gesamten Datenträger zu verlieren, wie es in ungünstigen Fällen bei herkömmlichen Dateisystemen geschehen kann, sollten bei Verwendung von MxFFS nicht mehr als etwa 4 MB pro Vorfall verloren gehen.

Speicherung auf Flash-Medium mit zusätzlicher MxFFS-Archivierung auf Dateiserver/USB-Datenträger

Beschreibung

  • Bei dieser Speichermethode erfolgt die Aufzeichnung zunächst auf das interne Speichermedium der Kamera (SD-Karte) oder einen per USB angeschlossenen Datenträger. Die dort abgelegten Daten werden dann in das MxFFS-Archiv auf einem Dateiserver oder einer USB-Festplatte kopiert.

  • Das Archiv besteht aus einzelnen, 2 GB großen Dateien, ist im Allgemeinen wesentlich größer als das Flash-Medium und zur dauerhaften Archivierung der Daten bestimmt. Es ist ebenfalls als Ringpuffer organisiert, d. h. wenn der zur Verfügung stehende Speicherplatz erschöpft ist, werden die jeweils ältesten Aufzeichnungsdaten gelöscht und durch neue überschrieben.

  • Die eigentliche Aufzeichnung erfolgt auf der Kamera und ist unabhängig von der Funktion des Archivs. Bei einem Archivausfall arbeitet die Speicherung auf der Kamera weiter und die Daten werden archiviert, sobald das Archiv wieder verfügbar ist. Zu einem Datenverlust kommt es nur, wenn ein Archivausfall länger andauert, als durch den verfügbaren Speicherplatz auf dem kameraeigenen Speichermedium überbrückt werden kann. In diesem Fall würden die ältesten Aufzeichnungen seit dem Dateiserver-Ausfall auf dem Flash-Medium überschrieben, bevor sie archiviert werden können (durch die Ringpufferspeicherung).

  • Der Zugriff auf die Daten in einem MxFFS-Archiv auf dem Dateiserver erfolgt vom MxManagementCenter (MxMC) aus entweder indirekt über die Kamera oder durch einen direkten Dateiserver-Zugriff.

  • Der Zugriff auf die Daten in einem MxFFS-Archiv auf einem USB-Datenträger vom MxManagementCenter aus ist nur über die Kamera möglich.

Konfiguration

Wählen Sie im Dialog Speicherung auf externem Dateiserver / Flash-Medium im Abschnitt Speicherziel als Primärziel eine der folgenden Optionen aus:

  • USB-Stick / Flash-SSD (an den USB-Port der Kamera angeschlossen)

  • Externe USB-Festplatte (an den USB-Port der Kamera angeschlossen)

  • SD-Flash-Karte (im microSD-Slot der Kamera)

Hinweis

Ab Werk ist die Kamera bereits mit einer für MxFFS formatierten SD-Karte ausgestattet und die Aufzeichnung kann direkt aktiviert werden. Falls diese Karte durch eine andere Karte ersetzt oder ein per USB angeschlossenes Flash-Medium für die Speicherung verwendet werden soll, muss das neue Flash-Medium zuerst formatiert werden (siehe Abschnitt Formatieren von Flash-Medien für die Speicherung mit MxFFS − Schritte und Optionen.

Zusätzlich wählen Sie im Abschnitt Speicherziel als MxFFS-Archivziel einen der Einträge SMB/CIFS-Dateiserver, NFS-Dateiserver oder USB aus.

Die Einstellungen der Dateiserver-Optionen erfolgen genau wie in den Abschnitten Speicherung auf SMB/CIFS-Dateiservern − kameraseitige Konfiguration bzw. Speicherung auf NFS-Dateiservern − kameraseitige Konfiguration beschrieben.

Achtung

Die Kamera erzeugt im vorgesehenen Verzeichnis auf dem Speicherziel einen Pfadnamen, der sich aus der Werks-IP-Adresse der Kamera ergibt (Punkte werden durch Unterstriche ersetzt) mit einem Unterverzeichnis fs_sd0_flash_card_0, in dem die einzelnen 2 GB großen Binärdateien des MxFFS-Archivs mit allen Audio-/Videodaten gespeichert werden.

Stellen Sie durch entsprechende Vergabe von Rechten auf dem vorgesehenen Verzeichnis für die Kameras sicher, dass die Kamerapfade oder deren Inhalte nicht manipuliert werden können.

Die weiteren Einstellungen erfolgen im Abschnitt MxFFS-Archivoptionen.

Mit dem Dateiserver-Test können Sie die Einstellungen des Servers auf Korrektheit prüfen. Klicken Sie auf Test starten, um die Erreichbarkeit und den Zugriff auf den Dateiserver zu testen.

Achtung

  • Legen Sie auf jeden Fall eine oder mehrere der für die auswählten Speicherziele angebotenen Speicherbegrenzungen fest. So können Sie verhindern, dass der auf dem verwendeten Speicherziel zur Verfügung stehende Speicherplatz erschöpft ist und die Kamera die Speicherung ungewollt beendet.

  • Verwenden Sie die integrierten Überwachungsfunktionen der Kamera und die Möglichkeiten zur Alarmierung, um bei einem Dateiserver-Ausfall die entsprechende Gegenmaßnahmen treffen zu können. Die Konfiguration dieser Überwachung erfolgt in Admin Menu > Speicherung > Speicherausfall-Überwachung.

  • Bei aktivierter MxFFS-Archivierung wird im Livebild das Symbol AS (<Pufferfüllstand> / <Restzeit vor Datenverlust>) angezeigt. Bei einem Dateiserver-Ausfall färbt sich dieses Symbol rot. Der linke Wert zeigt den aktuellen Füllstand des SD-Karten-Puffers mit Daten seit dem Dateiserver-Ausfall an. Der rechte Wert zeigt die geschätzte Restdauer an, bevor die ältesten Aufzeichnungen seit dem Dateiserver-Ausfall durch die Ringpufferspeicherung überschrieben werden.

Klicken Sie auf Setzen und speichern Sie die Konfiguration der Kamera, indem Sie auf Schließen klicken und die Abfrage mit OK beantworten. Starten Sie die Kamera anschließend neu (Admin Menu > Neustart der Kamera).

Kehren Sie jetzt in diesen Dialog zurück und kontrollieren Sie, ob die Aufzeichnung funktioniert, wie unter Prüfen der Speicherung auf dem externen Dateiserver beschrieben!

Konfiguration der MxFFS-Archivoptionen

Parameter

Beschreibung

MxFFS-Archivgröße

Legen Sie hier den Speicherplatz fest, den die Kamera für das Archiv verwenden soll.

Achtung

Es wird empfohlen, die Archivgröße mindestens doppelt so groß wie das Speichervolumen des verwendeten Flash-Mediums einzustellen.

Archiv-Wochenprogramm

Die Archivierung kann über ein Wochenprogramm gesteuert werden. Wählen Sie das Wochenprogramm aus, in dem Sie die Aktivitätszeiten der Archivierung festgelegt haben.

Die Aktivitätszeiten betreffen nur das Schreiben auf das Archiv. Das Lesen ist sowohl bei aktiver wie inaktiver Archivierung möglich.

Archivlesen

Beim Abrufen von Aufzeichnungen, die nicht mehr auf dem Flash-Medium vorhanden sind, kann die Kamera die entsprechenden Daten aus dem Archiv lesen. Dies erzeugt jedoch zusätzlichen Netzwerkverkehr, mit dem die vorhandene Bandbreite evtl. ausgeschöpft werden kann, obwohl das Archivieren alleine möglich wäre. Mit dieser Einstellung legen Sie fest, ob das Lesen vom Archiv zugelassen werden soll.

Tipp

Sie finden Sie hilfreiche Statistiken zur MxFFS-Archivierung im Dialog Archivstatistik.

Speicherung in MxFFS-Archiv mit SD-Karte als Ausfallpuffer

Beschreibung

Bei der "gepufferten Archivierung" dient ein Dateiserver als Primärziel für MxFFS-Daten und die kamerainterne SD-Karte wird als Ausfallpuffer verwendet.

  • Im Gegensatz zur Speicherung auf Flash-Medien mit einem MxFFS-Archiv werden hier die Aufzeichnungen vom Ringpuffer im Arbeitsspeicher (RAM) direkt auf den Dateiserver (NFS-Dateiserver bzw. SMB/CIFS-Dateiserver) kopiert.

  • Auf der kamerainternen SD-Karte werden lediglich ganz wenige Verwaltungsinformationen abgelegt. Nur wenn der Server nicht erreicht oder die Daten nicht schnell genug geschrieben werden können (z. B. durch Ausfall des Servers oder der Netzwerkverbindung), werden die Daten auf der internen SD-Karte zwischengepuffert, bis der Server wieder erreichbar ist. Danach werden die zwischengepufferten Aufzeichungen auf den Server übertragen. Zu einem Datenverlust kommt es nur, wenn ein Archivausfall länger andauert, als durch den verfügbaren Speicherplatz auf der kamerainternen SD-Karte überbrückt werden kann. In diesem Fall würden die ältesten Aufzeichnungen seit dem Dateiserver-Ausfall auf dem Flash-Medium überschrieben, bevor sie archiviert werden können (durch die Ringpufferspeicherung).

  • Durch die deutlich reduzierte Belastung der SD-Karte verlängert sich deren Lebensdauer erheblich.

  • Das Archiv besteht aus einzelnen, 2 GB großen Dateien, ist im Allgemeinen wesentlich größer als das Flash-Medium und zur dauerhaften Archivierung der Daten bestimmt. Es ist ebenfalls als Ringpuffer organisiert, d. h. wenn der zur Verfügung stehende Speicherplatz erschöpft ist, werden die jeweils ältesten Aufzeichnungsdaten gelöscht und durch neue überschrieben.

  • Der Zugriff auf die Daten in einem MxFFS-Archiv auf dem Dateiserver erfolgt vom MxManagementCenter (MxMC) aus entweder indirekt über die Kamera oder durch einen direkten Dateiserver-Zugriff.

  • Während eines Dateiserver-Ausfalls kann nicht über die Kamera auf den Inhalt der kamerainternen SD-Karte zugegriffen werden. Diese Daten müssen erst ins Archiv übertragen worden sein, um sie wieder lesen zu können.

Warnung

Nach einer Änderung der Primärziels von SD-Flash-Karte (ohne zusätzliche MxFFS-Archivierung) auf Gepuffertes MxFFS-Archiv stehen die bisherigen Aufzeichnungen auf der SD-Karte nicht mehr zur Verfügung! Dies ist bei vorhandenen Installationen vor dem Ändern der Speichermethode zu beachten, um die Daten der SD-Karte ggf. vorher zu exportieren.

Konfiguration

Wählen Sie im Abschnitt Speicherziel als Primärziel Gepuffertes MxFFS-Archiv und als MxFFS-Archivziel einen der folgenden Einträge aus:

  • SMB/CIFS-Dateiserver

  • NFS-Dateiserver

Die Einstellungen der Dateiserver-Optionen erfolgen genau wie in den Abschnitten Speicherung auf SMB/CIFS-Dateiservern − kameraseitige Konfiguration bzw. Speicherung auf NFS-Dateiservern − kameraseitige Konfiguration beschrieben.

Achtung

Die Kamera erzeugt im vorgesehenen Verzeichnis auf dem Speicherziel einen Pfadnamen, der sich aus der Werks-IP-Adresse der Kamera ergibt (Punkte werden durch Unterstriche ersetzt) mit einem Unterverzeichnis fs_sd0_flash_card_0, in dem die einzelnen 2 GB großen Binärdateien des MxFFS-Archivs mit allen Audio-/Videodaten gespeichert werden.

Stellen Sie durch entsprechende Vergabe von Rechten auf dem vorgesehenen Verzeichnis für die Kameras sicher, dass die Kamerapfade oder deren Inhalte nicht manipuliert werden können.

Die weiteren Einstellungen erfolgen im Abschnitt MxFFS-Archivoptionen.

Mit dem Dateiserver-Test können Sie die Einstellungen des Servers auf Korrektheit prüfen. Klicken Sie auf Test starten, um die Erreichbarkeit und den Zugriff auf den Dateiserver zu testen.

Achtung

  • Legen Sie auf jeden Fall eine oder mehrere der für die auswählten Speicherziele angebotenen Speicherbegrenzungen fest. So können Sie verhindern, dass der auf dem verwendeten Speicherziel zur Verfügung stehende Speicherplatz erschöpft ist und die Kamera die Speicherung ungewollt beendet.

  • Verwenden Sie die integrierten Überwachungsfunktionen der Kamera und die Möglichkeiten zur Alarmierung, um bei einem Dateiserver-Ausfall die entsprechende Gegenmaßnahmen treffen zu können. Die Konfiguration dieser Überwachung erfolgt in Admin Menu > Speicherung > Speicherausfall-Überwachung.

  • Bei aktivierter MxFFS-Archivierung wird im Livebild das Symbol AS (<Pufferfüllstand> / <Restzeit vor Datenverlust>) angezeigt. Bei einem Dateiserver-Ausfall färbt sich dieses Symbol rot. Der linke Wert zeigt den aktuellen Füllstand des SD-Karten-Puffers mit Daten seit dem Dateiserver-Ausfall an. Der rechte Wert zeigt die geschätzte Restdauer an, bevor die ältesten Aufzeichnungen seit dem Dateiserver-Ausfall durch die Ringpufferspeicherung überschrieben werden.

Klicken Sie auf Setzen und speichern Sie die Konfiguration der Kamera, indem Sie auf Schließen klicken und die Abfrage mit OK beantworten. Starten Sie die Kamera anschließend neu (Admin Menu > Neustart der Kamera ).

Kehren Sie jetzt in diesen Dialog zurück und kontrollieren Sie, ob die Aufzeichnung funktioniert, wie unter Prüfen der Speicherung auf dem externen Dateiserver beschrieben!

Konfiguration der MxFFS-Archivoptionen

Parameter

Beschreibung

MxFFS-Archivgröße

Legen Sie hier den Speicherplatz fest, den die Kamera für das Archiv verwenden soll.

Achtung

Es wird empfohlen, die Archivgröße mindestens doppelt so groß wie das Speichervolumen des verwendeten Flash-Mediums einzustellen.

Archiv-Wochenprogramm

Die Archivierung kann über ein Wochenprogramm gesteuert werden. Wählen Sie das Wochenprogramm aus, in dem Sie die Aktivitätszeiten der Archivierung festgelegt haben.

Die Aktivitätszeiten betreffen nur das Schreiben auf das Archiv. Das Lesen ist sowohl bei aktiver wie inaktiver Archivierung möglich.

Archivlesen

Beim Abrufen von Aufzeichnungen, die nicht mehr auf dem Flash-Medium vorhanden sind, kann die Kamera die entsprechenden Daten aus dem Archiv lesen. Dies erzeugt jedoch zusätzlichen Netzwerkverkehr, mit dem die vorhandene Bandbreite evtl. ausgeschöpft werden kann, obwohl das Archivieren alleine möglich wäre. Mit dieser Einstellung legen Sie fest, ob das Lesen vom Archiv zugelassen werden soll.

Tipp

Sie finden Sie hilfreiche Statistiken zur MxFFS-Archivierung im Dialog Archivstatistik.

Weitere Informationen zur Speicherung

Formatieren von Flash-Medien für die Speicherung mit MxFFS − Schritte und Optionen

Mit dem Formatieren können Sie bisher noch nicht in der Kamera verwendete Speicherziele (USB-Stick/Flash-SSD, Externe USB-Festplatte, SD-Speicherkarte) auf die Speicherung von Aufzeichnungen vorbereiten. Ebenso kann diese Funktion dazu verwendet werden, nicht mehr benötigte Speichermedien sicher zu löschen, um die Wiederherstellung der Daten zu verhindern (siehe Sicheres Löschen − langsam im Abschnitt Formatieren des Speicherziels).

Warnung

Wenn ein Flash-Medium bei aktivierter MxFFS-Archivierung ausgetauscht werden muss, beachten Sie das Verfahren im Abschnitt Austauschen von Flash-Medien bei aktivierter MxFFS-Archivierung, um Datenverlust vorzubeugen.

Hinweis

Wenn Sie die integrierte SD-Karte auch zum Aufzeichnen von MxAnalytics-Daten verwenden möchten (nicht auf allen Kameramodellen verfügbar), sollten Sie verfahren, wie dies auf der entsprechenden Hilfeseite im Abschnitt Datenspeicherung für MxAnalytics beschrieben ist.

Tipp

Sie können diese Hilfeseite während des gesamten Vorgangs geöffnet lassen, um die Anleitung schrittweise durchzuführen.

Formatieren des Speicherziels

  • Deaktivieren Sie die Aufzeichnung auf dem zu formatierenden Medium (sofern aktiviert), indem Sie als Primärziel die Option Deaktiviert wählen.

  • Speichern Sie die Einstellungen permanent (Setzen, dann Schließen unten im Dialog, Sicherheitsabfrage bejahen) und führen Sie einen Neustart der Kamera durch.

  • Öffnen Sie den Dialog Speicherung auf externem Dateiserver / Flash-Medium erneut und klicken Sie in der entsprechenden Zeile auf Formatieren.

  • Im Dialog Formatierungs-Assistent legen Sie die Größe der MxAnalytics-Partition fest bzw. übernehmen den vorgegebenen Wert.

  • Ggf. legen Sie ein Verschlüsselungspasswort fest, um einen Missbrauch der aufgezeichneten Daten durch Auslesen auf einem Computer zu verhindern.

    Achtung

    Es wird eine Sichere Formatierung durch Aktivieren der Checkbox Sicheres Löschen − langsam empfohlen, auch wenn dies je nach Kartentyp erheblich mehr Zeit (bis zu mehreren Stunden) benötigt. Durch diese Formatierungsart wird die Performance und Zuverlässigkleit der SD-Karte beim ersten Beschreiben teilweise deutlich verbessert. Dies gilt insbesondere, wenn die SD-Karte durch entsprechende Einstellungen der Kamera (Auflösung, Bildrate, JPEG-Qualität usw.) mit einer hohen Datenrate (ca. 2 MB/s oder höher beschrieben werden soll.

  • Klicken Sie auf OK und bejahen Sie die Sicherheitsabfrage. Die Kamera zeigt einen Fortschrittsbalken an (dieser Vorgang kann einige Minuten in Anspruch nehmen). Nach Beenden der Formatierung zeigt die Kamera eine Zusammenfassung an.

  • Schließen Sie diesen Dialog und wählen Sie das eben formatierte Speichermedium im Dialog Speicherung auf externem Dateiserver / Flash-Medium als Speicherziel aus.

  • Speichern Sie die Einstellungen permanent (Setzen, dann Schließen unten im Dialog, Sicherheitsabfrage bejahen) und führen Sie einen Neustart der Kamera durch.

  • Öffnen Sie anschließend den Dialog Speicherung auf externem Dateiserver / Flash-Medium und kontrollieren Sie den Status der Speicherung unten im Abschnitt Speicherung auf externem Dateiserver / Flash-Medium.

Einstellen der Speicherbegrenzungen

Im Abschnitt Speicherbegrenzungen können für das gewählte Primärziel der Aufzeichnung verschiedene Arten der Begrenzung festgelegt werden. Sinnvoll angewendet, verhindern diese Begrenzungen, dass sich der Speicherplatz auf dem verwendeten Primärziel erschöpft und die Kamera keine Aufzeichnungen mehr speichern kann.

Achtung

Achten Sie darauf, dass alle Kameras zusammen nicht mehr als 90 % des Speichers auf dem Dateiserver belegen. Stellen Sie also sicher, dass Sie den zur Verfügung stehenden Speicherplatz sinnvoll unter den dort speichernden Kameras aufteilen (am besten durch Festlegen der entsprechenden Speichergröße).

Hinweise

  • Die angebotenen Optionen im Abschnitt Speicherziel ändern sich je nachdem, welches Primärziel und welches MxFFS-Archivziel im Abschnitt Speicherziel ausgewählt wurde. Sie sollten diese Begrenzungen auf jeden Fall vornehmen, da sie ein "Zulaufen" des verwendeten Speichermediums und dadurch verursachte Fehler (z. B. ungewollter Stopp der Aufzeichnung) wirkungsvoll verhindern.

  • Änderungen an den Einstellungen für externe Aufzeichnung werden erst nach einem Neustart der Kamera wirksam. Vergessen Sie nicht, die Konfiguration dauerhaft zu sichern: Klicken Sie auf Setzen, um die Änderungen zu speichern und anschließend auf Schließen, um diesen Dialog zu verlassen.

Parameter

Beschreibung

Vorhaltezeit

Deaktivieren Sie die Option Unbegrenzt und tragen Sie die gewünschten Maximalwerte in eines oder mehrere der Textfelder ein.

Hinweis

Wenn einer der festgelegten Werte erreicht ist, werden die ältesten Aufzeichnungen automatisch überschrieben (Ringpuffer-Speicherung).

Speichergröße

Deaktivieren Sie die Option 4TB Begrenzung und tragen Sie die maximale Größe für den Speicherplatz in das Textfeld ein.

Hinweis

Wenn der reservierte Speicherplatz verbraucht ist, werden die ältesten Aufzeichnungen automatisch überschrieben (Ringpuffer-Speicherung).

Speicherreserve

Die Speicherreserve wird bei festgelegter Speichergröße verwendet, wenn auf dem Dateiserver gerade hohe Last herrscht und die Kamera deshalb beim Übertragen in Rückstand gerät. Um in diesem Fall eine zügige Übertragung der Daten zu gewährleisten, wird der Speicherplatz temporär um die Speicherreserve erhöht. Somit entfallen zeitlich aufwändige Operationen (Löschen alter Dateien); dies erledigt die Kamera, wenn die Auslastung des Dateiservers wieder sinkt.

Anzahl der Sequenzen

Deaktivieren Sie die Option Unbegrenzt und tragen Sie die maximale Anzahl der zu speichernden Videosequenzen in das Textfeld ein.

Hinweis

Wenn die festgelegte Anzahl von Sequenzen erreicht ist, werden die ältesten Aufzeichnungen automatisch überschrieben (Ringpuffer-Speicherung).

Externe Protokollierung (bei Dateiserver-Speicherung)

Aktivieren Sie die Optionen im Abschnitt Externe Protokollierung (nur sichtbar, wenn zuvor auf den Button Mehr geklickt wurde), um die Logdateien für die externe Aufzeichnung sowie die Webserver-Logdatei und die Systemmeldungen der Kamera periodisch auf dem Dateiserver abzulegen:

  • Ereignisspeicherung: Speichert die Logdatei für Ereignisspeicherung in das Verzeichnis auf dem Dateiserver, auf dem die Kamera die Bilder ablegt. Für diese Logdatei können Sie auch eine Maximalgröße festlegen (Standard: 128 kB).

  • Kamera-Logdateien: Speichert die Webserver-Logdatei und die Systemmeldungen in das gleiche Verzeichnis.

Prüfen der Speicherung auf dem externen Dateiserver

So überprüfen Sie die Speicherung der Kamera auf einem Dateiserver:

  • Stellen Sie sicher, dass die Kamera-Konfiguration nach dem Aktivieren des externen Ringpuffers in den permanenten Speicher der Kamera gesichert und die Kamera anschließend neu gestartet wurde.

  • Öffnen Sie die Systemmeldungen der Kamera und kontrollieren Sie die Eintrage des Dienstes STORAGE. Wenn die Kamera die Verbindung zum Dateiserver erfolgreich herstellen konnte, erscheint z. B. folgende Meldung:

    connected to file server 192.168.x.x:/mxcam
  • Aktivieren Sie die Speicherung auf der Kamera und erzwingen Sie, dass Daten auf dem Dateiserver gespeichert werden müssen, z. B. durch das temporäre Aktivieren einer Daueraufzeichnung.

  • Kontrollieren Sie den Inhalt des Speicherverzeichnisses auf dem Dateiserver:

    • Bei einer Aufzeichnung mit Ordner-/Dateistruktur müssen nun Ordner mit der Struktur <Freigabe>\<Kamera-Werks-IP>\000\000, 001,... angelegt worden sein.

    • Bei einer Speicherung mit MxFFS-Archiv muss nun eine Datei <Freigabe>\<Kamera-Werks-IP>\fs_sd0_flash_card_0\MxBA_N_000_Block_0_to_512 auf dem Dateiserver angelegt worden sein, die kontinuierlich wächst (bis zu max. 2 GB).

  • Werden die entsprechenden Ordner und Dateien angelegt, setzen Sie die Einstellungen für die Aufzeichnung wieder auf die gewünschten Werte zurück. Im Fehlerfall überprüfen Sie die Verbindung zum Dateiserver und wiederholen die o. a. Schritte.

Um weitergehende Fehler zu beheben, sollten Sie die Optionen im Abschnitt Externe Protokollierung aktivieren und die Logdatei für Ereignisspeicherung (Link Logdatei im erklärenden Text) überprüfen. (Dieser Link wird nur angezeigt, wenn die Speicherung auf einem Dateiserver oder Flash-Medium ausgeführt wird.)

Ebenso sollten Sie die Speicherausfall-Überwachung einrichten, damit Sie bei Problemen mit der Speicherung auf Dateiservern oder Flash-Medien rechtzeitig über die in diesem Dialog festgelegten Meldewege gewarnt werden.

Ereignisprotokoll

Mit der Option Ereignisprotokollierung aktivieren Sie die Protokollierung von Ereignissen. Die Speicherung dieser Protokolldaten erfolgt in einem Ringpuffer auf einer eigenen Partition der SD-Speicherkarte. Ist diese Partition nicht verfügbar, erfolgt die Protokollierung nur im Arbeitsspeicher und die Daten gehen bei jedem Neustart der Kamera verloren. Achten Sie hierzu auf entsprechende Einträge in den Systemmeldungen.

Hinweise

  • Für die Verwendung des MxManagementCenter-Ereignishistogramms muss diese Funktion aktiviert sein.

  • Die Ereignisprotokoll-Partition wird bei der Formatierung der SD-Speicherkarte automatisch angelegt. Nach dem Aktualisieren der Kamera-Software von einer Version, die noch nicht über Ereignisprotokollierung verfügt, muss die SD-Speicherkarte neu formatiert werden, um diese Partition anzulegen.

Einrichten eines SMB/CIFS-Dateiservers − serverseitige Konfiguration

Hinweis

Die Konfiguration bei verschiedenen Windows-Betriebssystemen kann sich je nach Version etwas unterscheiden.

  1. Melden Sie sich als Benutzer mit Administrationsrechten am System an.

  2. Erstellen Sie einen neuen Benutzer mit Passwort (Beispiel: mxcam). Die Kamera wird sich später mit dieser Benutzerkennung beim Server anmelden.

  3. Erstellen Sie ein neues Verzeichnis mit einem beliebigen Namen (Beispiel: mxdata).

  4. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf das Verzeichnis und wählen Sie aus dem Kontextmenü die Option Freigeben für > Erweiterte Freigabe.

  5. Klicken Sie auf Erweiterte Freigabe.

  6. Aktivieren Sie Diesen Ordner freigeben und vergeben Sie einen Freigabenamen.

  7. Klicken Sie auf Berechtigungen und fügen Sie den Anmeldenamen des vorhin erzeugten Benutzernamens hinzu.

  8. Ändern Sie die Berechtigungen für den Benutzer, indem Sie im unteren Feld in der Spalte Zulassen die Option Vollzugriff aktivieren.

  9. Verlassen Sie sämtliche geöffneten Dialoge durch Klicken auf OK.

Die Konfiguration des SMB/CIFS-Dateiservers ist damit abgeschlossen.

Einrichten eines NFS-Dateiservers − serverseitige Konfiguration

Hinweis

Die serverseitige Konfiguration kann bei manchen Distributionen unterschiedlich sein. Beachten Sie, dass MOBOTIX keine Unterstützung für die serverseitige Konfiguration des Linux/UNIX-Servers leistet.

  1. Melden Sie sich als Benutzer root am Dateiserver an.

  2. Erstellen Sie ein neues Verzeichnis (Beispiel: mxdata):

    mkdir /mxdata

  3. Ändern Sie Eigentümer und Gruppe für das Verzeichnis:

    chown -R 65534:0 /mxdata

  4. Vergeben Sie die erforderlichen Berechtigungen auf das Verzeichnis:

    chmod 755 /mxdata

  5. Prüfen Sie mit dem Befehl ps aux | grep nfs, ob der NFS-Server bereits ausgeführt wird. Wird der Dienst nicht ausgeführt, starten Sie ihn mit dem Befehl /etc/init.d/nfsserver start bzw. installieren Sie den Dienst, wenn er nicht vorhanden ist.

  6. Prüfen Sie mit dem Befehl rpcinfo -p, ob die Dienste nfs, mountd und portmapper ausgeführt werden. nfs und mountd werden i. d. R. vom NFS-Server gestartet, portmapper wird als separater Dienst ausgeführt. Sollte portmapper nicht ausgeführt werden, starten Sie den Dienst mit dem Befehl /etc/init.d/portmapper start.

  7. Öffnen Sie die Datei /etc/exports mit einem Texteditor und tragen Sie folgende Zeile ein:

    /mxdata 192.168.2.54(rw,no_root_squash)

  8. Damit die Liste der Einträge in /etc/exports neu initialisiert wird, führen Sie den Befehl exportfs -a aus.

  9. Abschließend muss der NFS-Server neu gestartet werden. Führen Sie den Befehl /etc/init.d/nfsserver restart aus.

Die Konfiguration des Linux/UNIX-Servers ist damit abgeschlossen.

Updates, Wartungsarbeiten und Best Practices zu MxFFS-Archiven

Austauschen von Flash-Medien bei aktivierter MxFFS-Archivierung

Um Problemen und Datenverlust bei aktivierter MxFFS-Archivierung vorzubeugen, muss der Tausch einer SD-Karte oder eines anderen Flash-Mediums in dieser Reihenfolge durchgeführt werden.

Warnung

Wird das unten beschriebene Verfahren nicht befolgt, droht insbesondere bei der Archivierung auf Dateiservern der Verlust aller im Archiv gespeicherten Daten.

Hinweis

Wenn Sie im Dialog Speicherung auf externem Dateiserver / Flash-Medium den Parameter Archiv-Wochenprogramm aktiviert haben, gehen Sie folgendermaßen vor:

  • Notieren Sie sich das verwendete Archiv-Wochenprogramm, um dieses später wieder einstellen zu können.

  • Wählen Sie für diesen Parameter den Wert Deaktiviert und klicken Sie anschließend unten im Dialog auf Setzen.

Aufzeichnung deaktivieren und MxFFS-Archiv synchronisieren

  • Deaktivieren Sie die Aufzeichnung:

    • Öffnen Sie den Dialog Aufzeichnung.

    • Notieren Sie sich im Abschnitt Allgemeine Einstellungen den Wert des Parameters Scharfschaltung.

    • Wählen Sie für den Parameter Scharfschaltung den Wert Aus.

    • Klicken Sie unten im Dialog auf Setzen.

  • Die Kamera schließt jetzt die Synchronisierung mit dem MxFFS-Archiv ab.

    Öffnen Sie den Dialog Kamerastatus und prüfen Sie, ob im Abschnitt Archivstatus der Parameter Blöcke zu synchr. den Wert 0 erreicht hat. Ist dies der Fall, ist die Synchronisierung des Archivs abgeschlossen.

    Hinweis

    Möglicherweise muss der Dialog mehrmals neu geladen werden, um den Wert des Parameters Blöcke zu synchr. zu aktualisieren.

SD-Karte formatieren, MxFFS-Archivierung und Aufzeichnung aktivieren

  • Öffnen Sie den Dialog Speicherung auf externem Dateiserver / Flash-Medium und deaktivieren Sie die Aufzeichnung auf dem zu formatierenden Medium (sofern aktiviert), indem Sie im Abschnitt Speicherziel als Primärziel die Option Deaktiviert wählen.

  • Speichern Sie die Einstellungen permanent (Setzen, dann Schließen unten im Dialog, Sicherheitsabfrage bejahen).

  • Führen Sie einen Neustart der Kamera durch.

  • Trennen Sie die Kamera von der Spannungsversorgung und tauschen Sie die SD-Karte bzw. das Flash-Medium aus.

  • Stellen Sie die Spannungsversorgung der Kamera wieder her und öffnen Sie den Dialog Speicherung auf externem Dateiserver / Flash-Medium.

  • Formatieren Sie das Speichermedium wie im Abschnitt Formatieren von Flash-Medien beschrieben.

  • Wählen Sie im Dialog Speicherung auf externem Dateiserver / Flash-Medium das eben formatierte Speichermedium als Speicherziel aus.

    Tipp

    Wenn Sie das Archiv-Wochenprogramm zuvor deaktiviert hatten, wählen Sie wieder das ursprüngliche Wochenprogramm aus.

  • Speichern Sie die Einstellungen permanent (Setzen, dann Schließen unten im Dialog, Sicherheitsabfrage bejahen) und führen Sie einen Neustart der Kamera durch.

  • Öffnen Sie den Dialog Kamerastatus und prüfen Sie, ob im Abschnitt Dateiserver / Flash-Medium die Parameter Sequenzen, Neueste Sequenz, Älteste Sequenz, Aktueller Speicherbedarf und Maximalgröße die Werte des Archivs anzeigen. Möglicherweise muss der Dialog mehrmals neu geladen werden, um die Werte zu erhalten.

  • Aktivieren Sie die Aufzeichnung, indem Sie im Dialog Aufzeichnung im Abschnitt Allgemeine Einstellungen für den Parameter Scharfschaltung den ursprünglichen Wert wählen.

  • Speichern Sie die Einstellungen permanent (Setzen, dann Schließen unten im Dialog, Sicherheitsabfrage bejahen).

Maßnahmen bei einem Dateiserver-Ausfall in Verbindung mit MxFFS-Archivierung

Die beiden Speichermethoden, die eine MxFFS-Archivierung verwenden (Speicherung auf Flash-Medium mit zusätzlicher MxFFS-Archivierung auf Dateiserver/USB-Datenträger und Speicherung in MxFFS-Archiv mit SD-Karte als Ausfallpuffer) sind in der Lage, einen auftretenden Dateiserver-Ausfall zu überbrücken. In diesem Fall werden die Daten weiterhin auf der SD-Karte gespeichert und − sobald der Dateiserver wieder verfügbar ist − in das Archiv übertragen.

Damit möglichst keine Daten verloren gehen und die Archivierung anschließend fehlerfrei fortgesetzt werden kann, wird bei einem Dateiserver-Ausfall die Durchführung der folgenden Schritte empfohlen:

  • Nach erfolgter Alarmierung über den Dateiserver-Ausfall (durch die Speicherausfall-Überwachung) muss die Verfügbarkeit des Dateiservers wieder hergestellt werden, bevor die SD-Karte der Kamera einmal oder öfter mit neuen Daten überschrieben wurde!

  • Nach Wiederverfügbarkeit des Dateiservers muss seine Verbindung zur Kamera kontrolliert werden. Dazu öffnen Sie den Dialog Kamerastatus und prüfen Sie im Abschnitt Archivstatus die folgenden Werte der Zeile Blöcke zu synchr. / Übertragen / Verloren:

    • Der erste Wert (Blöcke zu synchr.) muss auf 0 stehen.

    • Der zweite Wert (Übertragen) muss stetig anwachsen.

  • Falls die obigen Werte sich nicht innerhalb von 10 Minuten wie gewünscht ändern, liegt wahrscheinlich ein Verbindungsproblem mit dem Dateiserver oder eine Überlastung des Servers bzw. des Netzwerks vor. Möglicherweise können einige der Kameras im Netzwerk auf dem Dateiserver speichern, andere jedoch nicht.

    • Versuchen Sie in diesem Fall, bei der betroffenen Kamera einen Neustart durchzuführen. Vermeiden Sie in jedem Fall Unterbrechungen der Stromversorgung.

    • Kontrollieren Sie anschließend die obigen Werte erneut. Wenn sich die Werte nicht wie gewünscht ändern, deaktivieren Sie die Speicherung in Setup Menu > Aufzeichnung, um weiteren Datenverlust zu vermeiden und führen Sie erneut einen Neustart der Kamera durch.

  • Wenn sich die Werte wie gewünscht ändern, aktivieren Sie die Speicherung wieder, falls Sie diese zuvor deaktiviert hatten.

Änderung der Größe eines MxFFS-Archivs

Warnung

Sorgen Sie dafür, dass die Stromversorgung der Kamera während einer Größenänderung nicht unterbrochen wird (z. B. für die Installation der Kamera), ansonsten droht Datenverlust!

Falls Sie die Größe eines schon vorhandenen MxFFS-Archivs ändern möchten, führen Sie bitte folgende Schritte durch, um anschließende Probleme mit der Archivierung zu vermeiden:


Konfiguration sichern

Klicken Sie auf Setzen, um die Einstellungen zu aktivieren und bis zum nächsten Neustart der Kamera zu sichern.

Klicken Sie auf Voreinstellung, um diesen Dialog auf die werkseitigen Voreinstellungen zurückzusetzen (dieser Button wird nicht in allen Dialogen angezeigt).

Klicken Sie auf Wiederherstellen, um alle Änderungen seit dem letzten permanenten Speichern der Konfiguration zu verwerfen.

Beenden Sie den Dialog durch Klick auf Schließen. Hierbei wird geprüft, ob Änderungen der Gesamtkonfiguration vorliegen. Ist dies der Fall, werden Sie gefragt, ob die Gesamtkonfiguration dauerhaft gesichert werden soll.

 Zum Aktivieren der neuen Einstellungen speichern Sie die Konfiguration und führen einen Neustart der Kamera durch!


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